Berichten zufolge hat sich die AC Mailand in den Kampf um die Verpflichtung des Arsenal-Mittelfeldspielers Fábio Vieira eingeschaltet, nachdem Christopher Nkunku per Leihe zu RB Leipzig zurückgekehrt ist. Leipzig hat Nkunku für die Saison 2026/27 zurückgeholt – inklusive einer Kaufoption für eine dauerhafte Verpflichtung.

Diese Entwicklung könnte erhebliche Auswirkungen auf den Hamburger SV haben, der weiterhin mit Arsenal über einen festen Transfer von Vieira verhandelt. Der portugiesische Spielmacher ist jedoch Berichten zufolge nach wie vor entschlossen, zum HSV zu wechseln, nachdem er die vergangene Saison bereits auf Leihbasis bei dem Bundesligisten verbracht hatte.
Das gemeldete Interesse aus Mailand sorgt für neue Ungewissheit. Vieiras Berater waren kürzlich in Mailand, auch wenn das Treffen nicht speziell für Gespräche über den Arsenal-Spieler angesetzt war. Dennoch soll der portugiesische Nationalspieler zur Sprache gekommen sein, was die Tür für einen späten Wechsel in die Serie A öffnen könnte.
Arsenal verlangt für Vieira weiterhin eine Ablösesumme von rund 18 Millionen Euro – ein Betrag, der die Verhandlungen mit dem HSV erschwert hat. Berichten zufolge liegen die Vorstellungen der beiden Vereine noch weit auseinander, auch wenn die Gespräche angesichts der nahenden Transferfrist fortgesetzt werden.
Vieira war 2022 für eine gemeldete Summe von 34 Millionen Pfund vom FC Porto zu Arsenal gewechselt, hatte dort jedoch Schwierigkeiten, sich als Stammspieler zu etablieren. Seine erfolgreiche Zeit als Leihspieler beim HSV hat seinen Wunsch bestärkt, dauerhaft in Hamburg zu bleiben.
Zum jetzigen Zeitpunkt ist noch keine Entscheidung gefallen. Der HSV hofft weiterhin auf eine Einigung mit Arsenal, doch das Interesse aus Mailand könnte die Situation drastisch verändern. Angesichts der näher rückenden Transferfrist könnte Vieiras Zukunft zu einer der spannenderen Transfergeschichten der Schlussphase werden.
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