Konkurrenz für die Torwart-Zukunft beim FC Bayern: Schalke träumt von der Rückkehr der Vereinslegende nach Gelsenkirchen.

Der FC Schalke 04 prüft Berichten zufolge die Möglichkeit einer emotionalen Wiedervereinigung mit der deutschen Torwartlegende Manuel Neuer. Der Verein wäre bereit, seinen ehemaligen Kapitän in verschiedensten Funktionen wieder aufzunehmen ob als Spieler, Trainer oder in einer späteren Rolle im Management.
Axel Hefer, der Aufsichtsratsvorsitzende von Schalke, hat sich öffentlich für eine Rückkehr Neuers ausgesprochen. Gegenüber der „Bild“ erklärte er, der Verein sei daran interessiert, den 40-Jährigen in praktisch jeder Funktion einzubinden; auch eine Rolle als Spielertrainer oder künftiger Manager sei denkbar.
Neuer begann seine Profikarriere bei Schalke, bevor er zum FC Bayern München wechselte und sich dort zu einem der besten Torhüter seiner Generation entwickelte. Sein Abschied aus Gelsenkirchen war seinerzeit umstritten, doch Hefer ist der Ansicht, dass der Verein die damaligen Differenzen hinter sich lassen sollte.
„Jeder kann Fehler machen, besonders in jungen Jahren“, so Hefer, der betonte, dass dieses Thema einer künftigen Wiedervereinigung nicht im Wege stehen dürfe.
Besonders spannend wird die Situation dadurch, dass Neuer angedeutet hat, dies könnte seine letzte Saison als Profi sein. Auch der FC Bayern München könnte eine künftige Rolle für ihn im Torwartbereich bereithalten, was den Weltmeister vor eine interessante Entscheidung stellt.
Neuer absolvierte 128 Länderspiele für Deutschland, gewann die Weltmeisterschaft 2014 und holte zahlreiche Titel mit dem FC Bayern München. Der Marktwert des Routiniers wird von „Transfermarkt“ derzeit auf rund 4 Millionen Euro geschätzt.
Für Schalke jedoch ginge sein Wert weit über den reinen Transfermarkt hinaus.

Eine Rückkehr zu dem Verein, bei dem seine legendäre Laufbahn begann sei es als Torhüter, Trainer oder Manager, böte Neuer die perfekte Gelegenheit, die Bindung zu den „Königsblauen“ zu erneuern und seine immense Erfahrung in die Heimat zurückzubringen.
Die Tür bei Schalke steht offen. Nun wartet die Fußballwelt gespannt darauf, ob Manuel Neuer sie tatsächlich durchschreiten wird.