SK Rapid Wien erwägt möglicherweise eine vorzeitige Rückholaktion von Dominik Weixelbraun im Winter, da der österreichische Flügelspieler während seiner einjährigen Leihe nach Lustenau weiterhin einen starken Eindruck hinterlässt.

Der 22-Jährige hat sich rasch zu einem der Gesprächsthemen der frühen Saison 2026/27 entwickelt; seine Tore und Offensivaktionen haben Berichten zufolge Diskussionen darüber ausgelöst, ob Rapid ihn noch vor Ablauf der Leihfrist nach Wien zurückholen sollte.
Weixelbraun war im Rahmen seiner weiteren Entwicklung von Rapid für eine Saison an Lustenau ausgeliehen worden. Seine beeindruckenden Leistungen haben jedoch eine Situation geschaffen, die den österreichischen Spitzenklub dazu veranlassen könnte, den ursprünglichen Plan zu überdenken.
Laut Krone.at besteht die Möglichkeit, dass Rapid den österreichischen Flügelspieler im Wintertransferfenster zurückholt, sollte er seine aktuelle Torquote beibehalten. Lustenau würde es hingegen deutlich vorziehen, wenn der Spieler die gesamte Saison über bliebe.
Lustenaus Sportdirektor Dieter Alge wies darauf hin, dass die Vereinbarung auf eine volle Saison ausgelegt war, und betonte die Vorteile von Leihgeschäften für die Stammvereine, wenn ihre jungen Spieler regelmäßig Spielzeit erhalten und sich weiterentwickeln.

Gleichzeitig lässt sich die Möglichkeit einer vorzeitigen Rückkehr nicht gänzlich ausschließen, sollte Rapid zu dem Schluss kommen, dass Weixelbrauns Entwicklung und aktuelle Form den Ambitionen der ersten Mannschaft unmittelbar zugutekommen könnten.
Weixelbrauns beeindruckender Start in Lustenau
Weixelbraun ist stark in die Saison 2026/27 gestartet.
In der österreichischen Bundesliga absolvierte er sieben Spiele, erzielte dabei vier Tore und lieferte eine Vorlage. Zudem stand er in 90 Prozent dieser Partien in der Startelf und kam auf 63 Prozent der möglichen Spielminuten.
Besonders hervorzuheben ist seine Torbeteiligung: In sieben Ligaspielen war Weixelbraun direkt an fünf Treffern beteiligt.
Auch im ÖFB-Cup wusste er mit seinen Leistungen zu überzeugen.
Der von Rapid ausgeliehene Spieler kam auf zwei Einsätze im Pokal, bei denen er ein Tor erzielte und eine Vorlage beisteuerte. Er stand in beiden Spielen in der Startelf und absolvierte 99 Prozent der möglichen Spielminuten.
Dominik Weixelbrauns Statistiken 2026/27
Bundesliga
Einsätze: 7
Tore: 4
Vorlagen: 1
Startelf-Quote: 90 %
Spielminuten: 63 %
Torbeteiligungen: 63 %
Gelbe Karten: 0
Rote Karten: 0
ÖFB-Cup
Einsätze: 2
Tore: 1
Vorlagen: 1
Startelf-Quote: 100 %
Spielminuten: 99 %
Torbeteiligungen: 29 %
Gelbe Karten: 0
Rote Karten: 0
Über beide Wettbewerbe hinweg kommt Weixelbraun somit auf fünf Tore und zwei Vorlagen in neun Einsätzen – eine Bilanz, die unterstreicht, warum seine Situation bei seinem Stammverein für Aufmerksamkeit sorgt.
Rapid Wien beobachtet die Lage.
Das Interesse von Rapid an einer möglichen Rückkehr Weixelbrauns ist angesichts seiner Vertragssituation und seiner jüngsten Entwicklung nachvollziehbar.
Der österreichische Flügelspieler steht bei Rapid noch bis Sommer 2027 unter Vertrag; der Verein hat also weiterhin die Kontrolle über seine Zukunft nach Ablauf der aktuellen Leihe.
Sein aktueller Marktwert wird von Transfermarkt auf 400.000 Euro geschätzt, wobei seine Leistungen in Lustenau im weiteren Saisonverlauf seinen Stellenwert für Rapid durchaus steigern könnten.
Weixelbraun hat zudem bereits für österreichische Jugendauswahlen gespielt; er absolvierte neun Partien für die U19-Nationalmannschaft und erzielte dabei ein Tor.
Für Rapid stellt seine Entwicklung einen weiteren potenziellen Pluspunkt im Rahmen der allgemeinen Kaderplanung dar.
Dieter Alge plädiert für eine Fortsetzung der Leihe.
Während weiterhin über eine vorzeitige Rückholaktion spekuliert wird, hat Lustenau-Sportdirektor Dieter Alge deutlich gemacht, dass er einen Verbleib Weixelbrauns im Verein bevorzugt.
Die Leihe war ursprünglich für die gesamte Saison vereinbart worden, und Alge ist der Ansicht, dass die aktuelle Situation für alle Beteiligten vorteilhaft ist.
Aus Sicht von Lustenau sammelt der Flügelspieler wertvolle Erfahrung im Profibereich und trägt unmittelbar zur Offensivkraft der Mannschaft bei. Aus Sicht von Rapid erfüllt die Leihe zudem eines ihrer Hauptziele: Sie ermöglicht einem jungen Spieler regelmäßige Einsätze im Profibereich und gibt ihm die Chance, sich fernab des unmittelbaren Drucks seines Stammvereins weiterzuentwickeln.
Allerdings ist eine unerwartete Komplikation aufgetreten: Weixelbrauns Formkurve zeigt womöglich steiler nach oben als ursprünglich erwartet.
Warum eine Rückholaktion im Winter für Rapid sinnvoll sein könnte
Berichten zufolge konzentriert sich Rapid Wien darauf, einen Kader aufzubauen, der ernsthaft um Titel mitspielen kann – und der Aufstieg Weixelbrauns eröffnet eine weitere potenzielle Option für den Angriff.
Vereinspräsident Alexander Wrabetz und Cheftrainer Johannes Hoff Thorup werden die Leistungen des Flügelspielers im weiteren Verlauf der Hinrunde genau beobachten.
Wie aus Vereinskreisen zu vernehmen ist, ziehen die Verantwortlichen von Rapid eine Kaderverstärkung in der Winterpause in Betracht, um im Titelrennen ein gewichtiges Wort mitzureden.
Weixelbraun könnte sich somit zu einer interessanten internen Lösung entwickeln.
Anstatt extern nach einem weiteren Spieler zu suchen, könnte Rapid potenziell einen Akteur zurückholen, der bereits beim Verein unter Vertrag steht, das Umfeld kennt und sich derzeit in hervorragender Form befindet.
Seine Fähigkeit, auf den offensiven Außenbahnen zu spielen, könnte für zusätzliche Tiefe und Konkurrenzkampf im Kader von Hoff Thorup sorgen.
Der Konkurrenzkampf um die Plätze bleibt ein wesentlicher Faktor.
Es gibt jedoch einen wichtigen Grund, warum eine Rückholaktion im Januar keineswegs sicher ist.
Laut Informationen von „Krone.at“ verfügt Rapid derzeit über zahlreiche Offensivoptionen: Neun Stürmer stehen im Kader, und fünf Spieler können auf Weixelbrauns Position eingesetzt werden.
Diese Kaderbreite könnte es schwierig machen, eine sofortige Rückkehr zu rechtfertigen.
Selbst wenn Weixelbraun bei Lustenau weiterhin trifft, müsste Rapid abwägen, ob er nach seiner Rückkehr nach Wien genügend Spielzeit erhalten würde.
Eine Rückkehr ergibt sportlich nur dann Sinn, wenn der Verein davon ausgeht, dass er einen echten Mehrwert für die erste Mannschaft bietet, anstatt lediglich um wenige Einsatzminuten zu konkurrieren.
Genau deshalb könnten seine Leistungen in den kommenden Monaten entscheidend sein.
Lustenau steht vor einer schwierigen Situation.
Für Lustenau wäre der Verlust von Weixelbraun mitten in der Saison ein herber Rückschlag.
Der Flügelspieler hat sich schnell zu einer wichtigen Offensivkraft entwickelt; seine bisher fünf Treffer in Liga und Pokal unterstreichen seine Torgefährlichkeit.
Zusätzlich hat er in beiden Wettbewerben jeweils eine Vorlage geliefert, womit er in neun Einsätzen bereits an sieben Toren direkt beteiligt war.
Sollte er diese Entwicklung fortsetzen, hätte Lustenau allen Grund, auf die Einhaltung der Leihvereinbarung bis Saisonende zu pochen.
Die sportliche Führung des Vereins wird daher hoffen, dass Rapid die Leihe weiterhin als wichtige Chance zur Weiterentwicklung des Spielers betrachtet und nicht als Möglichkeit, den Stammverein sofort zu verstärken.
Rapids Titelambitionen könnten die Ausgangslage verändern.
Der entscheidende Faktor könnte letztlich Rapids sportliche Situation bei Öffnung des Wintertransferfensters sein.

Sollte Rapid mitten im Titelrennen stecken, wäre der Verein womöglich eher bereit, alle verfügbaren Optionen zur Kaderverstärkung in Betracht zu ziehen.
Ein Spieler, der bereits bewiesen hat, dass er im Profibereich regelmäßig treffen kann, könnte dann besonders attraktiv werden. Weixelbraun hätte zudem den Vorteil, mit gestärktem Selbstvertrauen und wertvoller Wettkampferfahrung zurückzukehren.
Anstatt als derselbe Spieler zurückzukehren, der Wien zu Saisonbeginn verlassen hat, könnte Rapid womöglich einen gereifteren und torgefährlicheren Angreifer wieder in den eigenen Reihen begrüßen.
Genau diese Entwicklung sollte durch die Leihe angestoßen werden.
Noch keine endgültige Entscheidung.
Trotz der zunehmenden Spekulationen sollte eine vorzeitige Rückkehr noch nicht als beschlossene Sache gelten.
Die aktuelle Vereinbarung sieht weiterhin eine Leihe für die gesamte Saison vor, und auch der Sportdirektor von Lustenau hat öffentlich die Hoffnung geäußert, dass Weixelbraun bis zum Saisonende bleibt.
Zudem verfügt Rapid über eine große Breite im Offensivkader, was die Dringlichkeit einer Rückholaktion des Flügelspielers verringern könnte.
Vieles dürfte daher davon abhängen, was in der Zeit bis zur Wintertransferperiode geschieht.
Sollte Weixelbraun seine Torgefährlichkeit jedoch beibehalten, wird der Druck auf Rapid, die Situation neu zu bewerten, naturgemäß steigen.
Eine mögliche Verstärkung für Hoff Thorups Rapid
Für Cheftrainer Johannes Hoff Thorup könnte die Aussicht, einen formstarken Weixelbraun in den Kader aufzunehmen, eine attraktive Option darstellen.
Die jüngsten Statistiken des Flügelspielers belegen, dass er aktuell nicht nur Erfahrung sammelt, sondern auch Tore und Vorlagen liefert.
Seine Vielseitigkeit im Offensivbereich könnte Hoff Thorup zudem eine weitere taktische Option für die Rückrunde eröffnen.
Für Präsident Alexander Wrabetz und die Vereinsführung von Rapid hinge die Entscheidung letztlich davon ab, ob Weixelbraun unmittelbar zur Erreichung der Vereinsziele beitragen kann.
Sollte sich die Antwort darauf durch seine Leistungen in Lustenau immer deutlicher abzeichnen, könnte eine Rückkehr im Winter zu einer ernsthaften Option werden.
Rapid-Fans könnten ihr eigenes Talent zurückbegrüßen
Für die Anhänger von Rapid stellt die Situation – unabhängig vom letztlichen Ausgang – eine potenziell positive Entwicklung dar.
Weixelbraun steht beim Verein unter Vertrag, und seine rasante Entwicklung während der Leihe ist ein weiterer Beleg für das Potenzial der Rapid-Nachwuchsarbeit.
Auf die Grün-Weißen könnte somit eine spannende Entscheidung zukommen, wenn das Transferfenster im Winter näher rückt.
Ein Verbleib Weixelbrauns in Lustenau würde es ihm ermöglichen, weiterhin regelmäßig Spielpraxis bei den Profis zu sammeln und sich spielerisch weiterzuentwickeln. Ihn nach Wien zurückzuholen, könnte Rapid unterdessen eine weitere Offensivwaffe für die Rückrunde verschaffen.
Mit bereits fünf Toren und zwei Vorlagen in neun Einsätzen der Saison 2026/27 hat der 22-Jährige Rapid definitiv Stoff zum Nachdenken gegeben.
Eine Situation, die man im Auge behalten sollte.
Vorerst bleibt es bei einer Leihe für die gesamte Saison, und Lustenau wird hoffen, dass dies auch so bleibt.
Sollte Dominik Weixelbraun jedoch weiterhin in diesem Tempo treffen, könnte Rapid Wien vor einer zunehmend schwierigen Entscheidung stehen.
Da der Verein einen Kader aufbauen will, der ernsthaft um den Titel mitspielen kann, dürften die Leistungen eines der eigenen jungen Angreifer bald nicht mehr zu ignorieren sein.
Eine Rückholaktion im Winter ist zwar noch nicht bestätigt, doch Weixelbrauns Form hat diese Möglichkeit durchaus ins Blickfeld gerückt. Die kommenden Monate werden zeigen, ob der österreichische Flügelspieler die Saison in Lustenau beendet oder nach Wien zurückkehrt, um Rapids Titelambitionen zu unterstützen.