Der FC Schalke 04 hat sich Berichten zufolge vorab mit Demba Seck, Stürmer von Partizan Belgrad, auf einen möglichen Wechsel im Januar-Transferfenster geeinigt. Cheftrainer Miron Muslić treibt damit die Verstärkung seines Angriffs voran.

Der deutsche Klub bereitet sich auf ein erfolgreicheres Winter-Transferfenster vor, nachdem es im Sommer nicht gelungen war, den senegalesischen Nationalspieler zu verpflichten. Allerdings könnte Schalke Konkurrenz durch den spanischen Verein Getafe sowie einen ungenannten Klub aus dem arabischen Raum erhalten; beide sollen ebenfalls an einer Verpflichtung des 25-jährigen Angreifers interessiert sein.
Spanischen Medienberichten zufolge hat Schalke das Interesse an Seck aufrechterhalten. Muslić gilt als großer Bewunderer des Stürmers und möchte ihn unbedingt nach Deutschland holen.
Der Schalker Trainer sieht in Seck eine wertvolle Verstärkung für seinen Angriff und drängt auf dessen Verpflichtung, während der Verein seine Transferpläne für Januar konkretisiert.
Früheres Angebot von Schalke über 4 Millionen Euro abgelehnt
Schalkes Bemühungen um Seck folgen auf einen gescheiterten Versuch, ihn bereits im Sommer-Transferfenster zu verpflichten.
Der deutsche Klub hatte Berichten zufolge ein Angebot in Höhe von 4 Millionen Euro unterbreitet, doch Partizan lehnte dieses ab, da man sich eine höhere Ablösesumme für den senegalesischen Angreifer erhoffte.
Die Haltung von Partizan könnte die Verhandlungen bei Öffnung des Winter-Transferfensters erschweren, insbesondere wenn sich das Interesse mehrerer Vereine in konkrete Angebote verwandelt. Da Schalke, Getafe und ein arabischer Klub die Situation beobachten, dürfte der Wettbewerb um den Spieler in den kommenden Monaten zunehmen.
Dennoch könnte sich die gemeldete Vorab-Einigung zwischen Schalke und Seck als entscheidend erweisen, sofern der Verein akzeptable finanzielle Konditionen mit dem serbischen Klub aushandeln kann.
Es ist wichtig zu beachten, dass die gemeldete Vorab-Einigung noch keinen vollzogenen Transfer bedeutet. Für einen Wechsel wären weiterhin die Zustimmung von Partizan sowie eine Einigung über die Ablösesumme erforderlich.
Wer ist Demba Seck?
Seck ist ein 25-jähriger senegalesischer Stürmer, der auf den offensiven Außenbahnen eingesetzt werden kann. Im Juli 2026 wechselte er zu Partizan Belgrad und unterschrieb einen Vertrag mit Laufzeit bis 2029.
Der Angreifer ist zudem senegalesischer Nationalspieler und hat bereits ein Länderspiel für die A-Nationalmannschaft seines Landes absolviert.
Laut dem aktuellen Marktwert bei Transfermarkt liegt Secks Wert bei rund 2,5 Millionen Euro. Dass Partizan jedoch ein Angebot über 4 Millionen Euro abgelehnt hat, deutet darauf hin, dass der serbische Verein eine höhere Ablösesumme verlangen könnte, bevor er einem Wechsel zustimmt.
Seine Schnelligkeit, seine Vielseitigkeit im Angriff und sein Entwicklungspotenzial machen ihn zu einer attraktiven Option für Vereine, die ihren Sturm verstärken wollen.
Wettlauf um Transfer im Januar könnte sich verschärfen
Das berichtete Interesse des FC Getafe verleiht dem Transferpoker eine neue Dimension, während das mögliche Mitbieten eines ungenannten arabischen Vereins für zusätzliche Konkurrenz im Kampf um den Spieler sorgen könnte.
Für Schalke wäre die Verpflichtung von Seck eine Gelegenheit, den Kader von Trainer Muslić um eine weitere Offensivoption zu erweitern. Allerdings müsste der deutsche Klub wohl sein bisheriges Angebot nachbessern, um Partizan zu Verhandlungen über einen Transfer zu bewegen.
Da das Transferfenster im Januar näher rückt, dürfte Secks Zukunft zunehmend in den Fokus rücken, während die interessierten Vereine ihre Optionen abwägen.
Die gemeldete vorläufige Einigung mit Schalke stellt zwar einen möglichen Fortschritt bei den Bemühungen dar, doch letztlich werden die Verhandlungen zwischen den Vereinen sowie Partizans Preisvorstellung darüber entscheiden, ob der Wechsel tatsächlich zustande kommt.